Büchereiverwaltung ohne Cloud: Warum lokale Software für Schulen die bessere Wahl ist

Immer mehr Softwarelösungen werden ausschließlich als Cloud-Anwendungen angeboten. Auch im Bereich der Bibliotheksverwaltung werben zahlreiche Anbieter mit webbasierten Systemen, die von überall erreichbar sind. Für viele Unternehmen ist dies eine sinnvolle Lösung. Schulen haben jedoch häufig andere Anforderungen. Datenschutz, IT-Sicherheit und die bestehende Infrastruktur spielen eine wesentlich größere Rolle.

Deshalb entscheiden sich viele Schulen bewusst für eine Bibliothekssoftware, die vollständig lokal betrieben werden kann. Doch welche Vorteile bietet eine lokale Installation gegenüber einer Cloud-Lösung?

Lokale Daten bleiben in der Schule

In einer Schulbibliothek werden personenbezogene Daten verarbeitet. Dazu gehören beispielsweise Namen von Schülerinnen und Schülern, Lesernummern oder aktuelle Ausleihen.

Bei einer lokal installierten Bibliothekssoftware verbleiben diese Informationen auf dem Schulserver oder dem Computer der Schulbücherei. Die Schule entscheidet selbst über Speicherung, Datensicherung und Zugriffsrechte und muss sich nicht auf Angaben eines Cloud-Systems verlassen.

Dadurch behalten die Verantwortlichen die Kontrolle über ihre Daten und können die Software in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren.

Unabhängig von der Internetverbindung

Cloud-Anwendungen setzen eine funktionierende Internetverbindung voraus. Fällt diese aus oder kommt es zu Störungen beim Anbieter, kann unter Umständen nicht mehr auf die Bibliotheksverwaltung zugegriffen werden.

Eine lokal installierte Software arbeitet unabhängig vom Internet. Medien können weiterhin ausgeliehen oder zurückgegeben werden, auch wenn die Internetverbindung vorübergehend nicht verfügbar ist.

Gerade im Schulalltag erhöht dies die Betriebssicherheit erheblich.

Keine laufenden Cloud-Abhängigkeiten

Viele Cloud-Angebote basieren auf monatlichen oder jährlichen Abonnements.

Lokale Software wird dagegen häufig klassisch installiert und innerhalb der vorhandenen Schul-IT betrieben. Dadurch behalten Schulen langfristig die Kontrolle über ihre Softwareumgebung und sind weniger von Änderungen externer Dienste abhängig.

Auch Wartungsfenster oder technische Änderungen auf Seiten eines Cloud-Anbieters beeinflussen den Bibliotheksbetrieb nicht unmittelbar.

Datenschutz einfacher in bestehende Konzepte integrieren

Jede Schule verfügt über individuelle Datenschutz- und IT-Richtlinien.

Eine lokal betriebene Bibliothekssoftware lässt sich häufig leichter in diese bestehenden Konzepte integrieren. Datensicherungen, Benutzerrechte und Systemverwaltung können gemeinsam mit den übrigen schulischen IT-Systemen organisiert werden.

Welche Lösung im Einzelfall geeignet ist, sollte immer mit den IT-Verantwortlichen und dem Datenschutzbeauftragten abgestimmt werden.

Schnelle Medienverwaltung ohne Umwege

Unabhängig vom Speicherort sollte eine moderne Bibliothekssoftware sämtliche Arbeitsabläufe effizient unterstützen.

Dazu gehören insbesondere:

  • Verwaltung des gesamten Medienbestands
  • Import vorhandener Excel- oder CSV-Dateien
  • automatische Übernahme von Buchdaten per ISBN
  • Barcode-Unterstützung für Ausleihe und Rückgabe
  • Leserverwaltung
  • Inventurfunktionen
  • Etiketten- und Ausweisdruck
  • Such- und Statistikfunktionen

Diese Funktionen sorgen dafür, dass der tägliche Bibliotheksbetrieb schnell und zuverlässig durchgeführt werden kann.

Besonders wichtig: Einfache Bedienung

Viele Schulbüchereien werden nicht ausschließlich von Bibliotheksfachkräften betreut.

Lehrkräfte, Eltern oder ehrenamtliche Helfer wechseln sich häufig bei der Ausleihe ab. Deshalb sollte eine Bibliothekssoftware möglichst intuitiv aufgebaut sein und ohne lange Schulungen bedient werden können.

Eine übersichtliche Benutzeroberfläche reduziert Einarbeitungszeiten und vermeidet Bedienungsfehler.

Warum BISaM auf lokale Datenspeicherung setzt

Die Bibliothekssoftware BISaM wurde speziell für Schulbibliotheken entwickelt und kann vollständig lokal betrieben werden.

Sämtliche Bibliotheksdaten verbleiben innerhalb der Schule. Gleichzeitig unterstützt BISaM alle wichtigen Arbeitsabläufe einer modernen Schulbücherei – von der Medienerfassung über die Leserverwaltung bis zur Barcode-gestützten Ausleihe und Inventur.

Vorhandene Excel- oder CSV-Dateien lassen sich übernehmen, Buchdaten werden automatisch per ISBN ergänzt und verschiedene Druckfunktionen erleichtern den täglichen Betrieb.

Durch die Kombination aus lokaler Datenspeicherung und einfacher Bedienung eignet sich BISaM besonders für Schulen, Fördervereine und ehrenamtlich organisierte Schulbüchereien.

Fazit

Cloud-Lösungen bieten in vielen Bereichen Vorteile. Für Schulbibliotheken sprechen jedoch häufig gute Gründe für eine lokal installierte Bibliothekssoftware.

Die vollständige Kontrolle über die Daten, die Unabhängigkeit von einer Internetverbindung sowie die einfache Integration in bestehende IT- und Datenschutzkonzepte machen lokale Lösungen für viele Schulen besonders attraktiv.

Mit einer speziell für Schulbibliotheken entwickelten Software wie BISaM erhalten Schulen eine leistungsfähige Bibliotheksverwaltung, die den täglichen Betrieb vereinfacht und gleichzeitig flexibel in die vorhandene IT-Infrastruktur integriert werden kann.

Copyright G-EDV e.K. Software für Schulen

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